Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 30.01.2019 [Aktenzeichen 5 AZR 556/17] über den Anspruch auf Mindestlohn bei einem unterbrochenem Praktikum entschieden.
 
Praktikanten haben keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, wenn sie das Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums leisten und es eine Dauer von drei Monaten nicht übersteigt. Das Praktikum kann jedenfalls aus Gründen in der Person des Praktikanten/der Praktikantin rechtlich oder tatsächlich unterbrochen und um die Dauer der Unterbrechungszeit verlängert werden, wenn zwischen den einzelnen Abschnitten ein sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht und die Höchstdauer von drei Monaten insgesamt nicht überschritten wird.
 
Quelle: Auszug aus BAG, Pressemitteilung Nr. 5/19 vom 30.01.2019.
 


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BAG, Pressemitteilung Nr. 5/19
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