Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen der täglichen Lagebeobachtung Kenntnis von einer sehr großen Sammlung von Zugangsdaten in Form von E-Mail-Adressen und Passwörtern erhalten, die im Internet veröffentlicht wurde. Der 87 Gigabyte große Datensatz enthält ca. 773 Millionen E-Mail-Adressen und 21 Millionen Passwörter im Klartext. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um Daten, die über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden und zum Teil älteren Datums sind.
 
Das BSI hat die Analyse der Daten eingeleitet mit dem Ziel, Betroffenheiten in Deutschland festzustellen und ggf. weitere notwendige Schritte in Richtung betroffener Internetnutzer und Diensteanbieter einzuleiten.
 
Angaben des IT-Sicherheitsforschers Troy Hunt zufolge, der den Datensatz aufgefunden hat, können Internetnutzer über die Plattform https://haveibeenpwned.com prüfen, ob ihre E-Mailadressen und Zugangsdaten in dem aktuellen Datenfund enthalten sind. Betroffene sollten umgehend die Empfehlungen des BSI zum Schutz der eigenen digitalen Identität umsetzen, die unter https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz_node.html verfügbar sind.
 
 
Quelle: BSI Pressemitteilung 17.01.2019.


Web-Links

BSI Pressemitteilung 17.01.2019
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Prüfung E-Mailadresse und Zugangsdaten
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ID-Diebstahl und Schutzmassnahmen
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